Hackbraten-Ostern-Shaun Hackfleischkreationen

Shaun das Schaf

Frohe Ostern!

Shaun das Schaf ist meine neue Kreation für Ostern 2016 und ja – auch das ist tatsächlich ein Hackbraten! 8-)

Zum zweiten Mal in der Geschichte meiner Hackfleischseiten habe ich einen Probe-Durchlauf gemacht (Premiere war in dieser Hinsicht bei meinem Hack-Huhn). Es gab einfach zu viel Neuland und insofern musste ich ein bissel probieren, um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Das Ergebnis kann sich – wie ich finde – sehen lassen. Das Titelbild stammt noch vom Probelauf. Weil es jedoch so süß aussieht und stark an Timmy aus “Schaun das Schaf” erinnert, habe ich dieses Bild als Titelbild gewählt. Das Exemplar aus dem “Echtlauf” fiel etwa doppelt so groß aus.

Bei Shaun bin ich in mancher Hinsicht neue Wege gegangen, die nicht in jedem Falle typisch für Hackbraten sind. So ist Shaun’s Kopf zum Beispiel mit schwarzem Fondant überzogen, wie man es eigentlich für Tortenüberzüge verwendet. Das “Fell” besteht aus Marshmallows. In der Vorgucker-Version waren es Mini-Marshmallows. Ich hab sie einfach in der Mitte durchgeschnitten. Sie sind innen so klebrig, dass sie von allein halten. In der Endversion waren es dann Marshmallows von gewöhnlicher Größe. Hier mussten wieder einmal Zahnstocher herhalten, da das Eigengewicht der Klebekraft zu sehr entgegenwirkte… ;-)

Doch Neuland gibt’s diesmal auch bei der Hackfleisch-Mische! 500g sind gemischt aus Rinder-/Schweine-Hack, 1kg aus reinem Schweine-Hack und – ACHTUNG – 500g aus Reh-Hack! Das hatten wir (zumindest hier auf diesen Seiten) noch nie! Im Anfangsbild der Galerie ist das Reh-Hack sehr gut an seiner sehr dunklen Färbung zu erkennen. Das ganz helle Hack ist vom Schwein und das farblich dazwischen liegende das gemischte. Mit Reh-Hack hab ich jenseits meiner Kreationen in der jüngeren Vergangenheit schon etwas rum experimentieren dürfen. Obwohl super-lecker wird ist es pur zu trocken, weil sehr mager. Daher musste hier aus Erfahrung 1kg Schweine-Mett diesen “Mangel” einfach ausgleichen. Fett hin – Fett her… es ist nun mal ein erstklassiger Geschmacksträger… ;-)

Die Beine von Shaun sind Lakritzstangen – etwas dicker als z.B. Lakritzschnecken von Haribo und vor allem gerade. Die Füße habe ich – wie den Überzug für den Kopf – aus schwarzem Fondant gemacht. Fondant ist ein cooles Zeug! Man kann es prima kneten. Sollte es mal zu hart sein, einfach für ein paar wenige Sekunden in die Mikrowelle legen und schon ist es wieder geschmeidig.

Die Haare und der Schwanz bestehen aus Zuckerwatte. Und die Augen schließlich sind ebenfalls eine Premiere – zumindest bei der Probe-Version erstmals aus (etwas größeren) Marshmallows für die Augäpfel und Fondant für die Pupillen. Bei der Endversion sind die Augäpfel oben abgeschnittene Eier.

Nach der Präsentation einer solchen Kreation (sprich vor dem Verzehr) sollte man allerdings zeitnah alles entfernen, was Zucker enthält, denn das Süße steht dem Hackbraten für meinen Geschmack nicht so wirklich. Ich hatte in einem ersten Versuch das Hackfleisch mit schwarzer Lebensmittelfarbe eingefärbt. Hierbei blieb zwar der Geschmack 1A erhalten und die Farbe hat das Hackfleisch auch tatsächlich schwarz gemacht, aber es sah einerseits nicht sonderlich appetitlich aus und andererseits wurde nach der Garung aus dem Schwarz ein dunkles Giftgrün. Da speziell bei dieser Kreation der Hackbraten pur ja quasi nicht zu sehen ist, wurde diese Variante schnell abgewählt. Meine Frau hatte dann die Idee mit dem Fondant und das Ergebnis sieht wesentlich besser aus, wie ich finde.

Aber gut – letztlich bleibt alles Geschmackssache. Die Ami’s lieben ja z.B. Bacon mit Honig oder dergleichen. Mit einer gewissen Schärfe (Cayenne oder Chilly z.B.) kann ich da noch mitgehen, aber letztlich bin und bleibe ich da nun mal der herzhafte… ;-)
DER Hansmann. 8-)

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