Hackbraten-Halloween-Vampir Hackfleisch-Kreationen

Vampir

Der Vampir – seine Eminenz “Graf Zahl”

Liebe Gemeinde, es ist vollbracht! Meine neue Hackfleischkreation für Halloween 2015 ist fertig – der Vampir (oder auch Graf Zahl).

Die zündende Idee hatte diesmal unser Kind, welches eine Fledermaus vorschlug. Obwohl ich die Idee sehr cool fand, bereiteten mir die – im Verhältnis zum recht kleinen Körper – riesigen Flügel Kopfzerbrechen. Sicher hätte man das auch irgendwie mit Blätterteig hinbekommen, aber es wäre recht zerbrechlich geworden.

Schließlich war es meine Frau, die einen coolen Kompromiss vorschlug: Graf Zahl – ein Vampir und insofern zumindest nahe dran an der Fledermaus. Von diesem Zeitpunkt an gab es keine Diskussion mehr darum, was die neue Hackfleischkreation für Halloween 2015 werden würde…

Ausgangspunkt waren (wen wundert’s) mal wieder 2kg Hackfleisch (gemischt vom Rind und Schwein). Durch den recht großen Ausschnitt für den Mund fielen diesmal “ein paar Gramm mehr” zum Naschen ab. Die Familie (und natürlich auch mich) hat‘s gefreut. ;-)

Um einen guten Kontrast für die Zunge aus roter Paprika zu schaffen und möglichst dicht am Original zu bleiben, musste die Mundhöhle irgendwie schwarz werden. Der Ursprungsplan, dies mit den bewährten Lakritzschnecken von Haribo auszukleiden scheiterte leider, da sich die abgewickelten Lakritzschnecken immer wieder aufrollten. Rettung brachten dann schwarze spanische Oliven, die eigentlich mal wieder für die Pupillen gedacht waren. Nun reicht ja für die Pupillen im Idealfall eine einzige Olive und somit war noch genug übrig, um “Plan B” umzusetzen. Die Idee hierfür hatte meine Frau – Vielen Dank in diesem Sinne an sie! 8-)

Premiere sind die Augäpfel, welche ich diesmal aus kleinen Kartoffeln geschnitzt habe. Für die Augenlider hab ich wieder mal große Speisezwiebeln abgepellt und mit einem scharfen Messer in Form gebracht.

Die Ohren bestehen aus gebackenem Blätterteig. Bei der Nase hat das leider nicht so gut funktioniert. Diese sah nach dem Backen einfach nicht mehr so aus, wie sie sollte – einfach total unförmig. Schließlich hab ich einfach den rohen gekneteten Blätterteig genommen und alles war gut. Den kann man zwar nicht wirklich genießen, aber zumindest grundsätzlich auch essen.

Die schönen Vampir-Zähne stammen aus einer bunten Mischung Fruchtgummi. Nicht fehlen durften wie immer die bunten Lakritz Vampire. Und der Zickenbart schließlich besteht altbewährt aus abgewickelten Haribo-Lakritzschnecken.

Die Zahlen rundherum stammen aus zwei Packungen “Russisch Brot”. Da in diesen Packungen weit mehr Buchstaben als Zahlen drin sind, hatte ich auf Verdacht gleich mal 3 Packungen gekauft…

Ach ja – und die wunderschönen Augenbrauen bestehen aus Marzipan. Das Zeuchs nennt sich “Räucheraal” und sieht diesem tatsächlich verblüffend ähnlich. Weil sie sonst zu fett ausgefallen wären, hab ich sie mit einem Messer vom Durchmesser her etwa gedrittelt und nur den silbrig-schwarzen oberen Teil davon verwendet.

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